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Autor Thema: Blitz, oder was?  (Gelesen 3199 mal)
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Jimmy
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« am: 23. Mai 2015, 10:01:38 »

Blitz, oder was?

Ehrlich gesagt, war ich noch nie ein Fan von Blitzen, obwohl ich früher sogar Kurse deswegen gemacht hab
und das Blitzen auf den ersten-, oder zweiten Verschlussvorhang fast blind beherrschte.
Ein Blitz kann durchaus auch ein Stilmittel sein, setzt aber die lückenlose technische Beherrschung voraus
und lässt deswegen so Manchen wohl, oder übel wieder die Schulbank drücken.

Letztes Jahr verkaufte ich meinen Nikon SB-900 und ersetzte ihn mit einer Videoleuchte.
Qualitativ sehr gut und preislich interessant, stiess ich auf F&V. http://www.fvlight.eu/
Ich wollte einfach schon vor dem Auslösen sehen, wieviel Licht mir letztendlich zur Verfügung steht
und brauchte in der Dämmerung, oder gar Dunkelheit schlicht auch Etwas,
woran sich das Auge, oder der Autofokus festhalten kann.
Spätestens dann, gelangt man unweigerlich zu einer LED-Leuchte.
Man wird in den meisten Fällen – Herstellerunabhängig - mit einer gewaltigen und dimmbaren Lichtmenge belohnt,
auch wenn man damit manchmal schon fast mitleidig belächelnd angesehen wird.
Aber ich wär’ ja nicht ich, wenn mir das nicht egal wäre,
denn wenn man dann mit einer Handvoll Bildern aus einem dunkeln Raum kommt,
oder Blumen am Abend, fast mit Taglicht portraitieren kann,
beginnt der ein-, oder andere Fotograf meistens doch noch langsam darüber nachzudenken.

Nun, es geht mir hierbei jetzt nicht ums Werbung-machen, oder gar Angeben.
Vielmehr gehört dieser Bericht in die Rubrik; Warum hab’ ich, was ich hab’ – Oder eben – Es geht auch anders.

F&V HDV-Z96
http://www.fvlighting.com/store/lighting/z96.html
http://www.testberichte.de/p/f-v-photographic-equipment-tests/hdv-z96-testbericht.html

F&V HDR-300
http://www.fvlighting.com/store/lighting/led/r300.html
http://www.testberichte.de/p/f-v-photographic-equipment-tests/hdr-300-testbericht.html

Wie steht ihr denn zu LED-Leuchten an einer Cam?
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jimArt
Pady
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« Antworten #1 am: 23. Mai 2015, 18:47:07 »


Ich kann hierzu wohl kaum viel mitteilen, denn Led an der Cam .... wenn du es nicht erwähnt hättest, würde ich es nicht mal in Erwägung ziehen. Doch wie du selbst sagst, so sind Tests mehr als nur Theorie. Vielleicht erzählst du uns ja mal mehr von deinen Erfahrungswerten mit LED ?

Ich habe mich vor ein paar Monaten auch näher an das "Zusatzlicht" gewagt und bin einem Tipp nachgegangen das sich "Entfesseltes Blitzen" nennt. Hierzu habe ich mein Equipment im Bereich Softbox in Kombination Aufsteckblitz genähert und stellt fest, dass diesen "Lichtbereich", ein absolut experimentellen Gewinn für mich bedeutet. Das erste Experiment war ja damals die Spinne im Netz. Schau hier:



Diesen Weg werde ich weiter verfolgen und mich hinsichtlich noch näher befassen.
Die Ergebnisse sind für mich einfach nur Wahnsinn und Spass um  mehr zu erreichen.

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Bohl
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« Antworten #2 am: 24. Mai 2015, 14:06:04 »

Das Thema interessiert mich. Ich hatte in Cuba extra meinen Blitz dabei, um bei den extremen Lichtverhältnissen im Schatten ein wenig aufhellen zu können. Leider hat die Infrarot-Technik des Blitzes versagt, so dass ich ihn nicht entfesselt einsetzen konnte. Daher blieb er immer im Koffer. Ich hatte dann ab und zu den Camera-Blitz eingesetzt, aber der kann nur richtig Blitzen, nicht einfach nur etwas aufhellen. (Oder ich hab den Dreh noch nicht raus.) Bei den geblitzten Aufnahmen erkennt man dann doch, dass sie geblitzt sind. Da wäre eine dimmbare LED-Leuchte schon etwas erwägenswertes. Wie ist denn die Lichtfarbe von solchen Leuchten? Ich hatte eine einfache LED-LEuchte von Ikea zum Spotbeleuchten beim Mikroskopieren, aber das Licht ist sehr blauweiss, kein Tageslicht und die Kontraste verwischen dadurch. Da wäre eine kleine testreihe mit konventionellem Blitz und LED-Blitz interessant.

LG Barbara
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Jimmy
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« Antworten #3 am: 25. Mai 2015, 09:08:24 »

Wie ist denn die Lichtfarbe von solchen Leuchten?

Nun, mit der vollen Lichtleistung kommt man doch schon sehr, sehr nahe ans Tageslicht – Mit 5600K erst recht. (Siehe Tabelle im Anhang)
Den Rest, falls störend, kriegt der Weissabgleich in der Cam, oder nachträglich mit der Bea ohne Probleme gebacken.
Die Lichtfarbe an sich, ist ohne den Orangefilter keineswegs blau, eher etwas wärmer, aber immer noch im Bereich des „Natürlichen“.
Denke, hierbei kommt es auch auf die Qualität des Produktes an und auch hier gilt, dass Gutes halt etwas teurer ist als das Mittelmass.
Wenn ein Fotograf den Blitz beherrscht und sich die nötige Zeit zum Einstellen, Platzieren und Ausrichten dessen nehmen kann,
sehe ich keinen Grund zu einem Wechsel auf LED.
Der Zeitfaktor spricht zumindest für mich, für einen Einsatz mit einer Video-Leuchte und ich hab’s bis heute nie bereut.
Als wirklichen Nachteil würde ich die Stromaufnahme anführen, denn die Leuchten sind wahre Batterie-Fresser.
Doch auch da kann man Abhilfe schaffen: http://www.patona.de/4in1-ladegerat-set-fur-akku-sony-np-f970-inkl-2x-ersatzakkus.html
Letztendlich spielt es jedoch eh‘ keine Rolle, mit Was ein Fotograf seine Motive an- und ausleuchtet – Jeder so, wie’s ihm dienlich ist und beliebt.
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jimArt
Klaus
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« Antworten #4 am: 31. Mai 2015, 16:31:36 »

ich kann dich verstehen Jimmy
klar ist es immer von Vorteil wenn man quasi
mit einem Einstelllicht schon vorher sieht
wie man ausleuchtet. Dazu würde ich aber versuchen den Blitz von der Cam
zu trennen - also entfesselt auslösen.
Pady hats ja schon geschrieben Zwinkernd 
Er hat den Canon EX 600 - mit Funkauslöser
Die Ergebnisse sind, das habe ich auf unserem UT in der Schweiz
gesehen durch die Bank genial.
Ich selbst habe ja meinen 580EXII und die Odin TTL Trigger.
bin damit sehr zufrieden. Die TTL Automatik sorgt für bestens belichtete
Bilder wenn man ein paar Regeln beherzigt.
Bei Belichtungszeiten über 1/300s muss ich z.b.
auf Highspeed-Synchronisation stellen.
Dann kann ich aber mit meiner Canon auch Gegenlichtaufnahmen
mit bis zu 1/8000s perfekt ausleuchten.
Ein absolut geniales Blitzbuch ist
"Heute schon geblitzt" von Dirk Wächter
Für alle Canon User eine echte Goldgrube.

Jimmy lass mal Ergebnisse sehen  Zwinkernd

lG Klaus 

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Jimmy
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« Antworten #5 am: 31. Mai 2015, 19:56:44 »

Ehem ... genau Das ist es ja: Ich möchte zur schnellen "Erleuchtung" nicht zuerst eine technische Schule absolvieren, oder mir Formeln im Kopf zurechtlegen, sondern einfach Licht einschalten und abdrücken.  Augen rollen

Ich weiss, wenn man die Blitzerei versteht und inne hat, macht's sicher auch Spass und entlohnt den Anwender mit sensationellen Bildern,
doch so auf die Schnelle tut's eine Taglicht-LED sicher auch, ohne dass man das den Fotos merklich ansieht.
Das LED-Licht kann man ja auch x-beliebig-wo platzieren und einsetzen.
Unter anderem wurde auch dieses Bild http://www.fotosucht.ch/details.php?image_id=30088 mit einer F&V-Leuchte gemacht.

Die ganze Angelegenheit ist, wie die Cam und die Objektive eine persönliche Vorliebe, denn z.B. Da Vincis Mona Lisa sieht man ja auch nicht an, mit welchem Pinsel sie gemalt wurde ...  Zwinkernd
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jimArt
Jimmy
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« Antworten #6 am: 02. Juni 2015, 07:25:36 »

P.S.: Warum ich eher zu LED, anstelle von Blitz neige: Ein gehörige Portion Faulheit ist da sicher auch dabei ...  Augen rollen Zwinkernd
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jimArt
Klaus
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« Antworten #7 am: 02. Juni 2015, 17:25:02 »

hi Jimmy
du hast halt den Vorteil, dass du gleich siehst wie es mit Licht aussieht.
Ist das LED Licht auch kräftig genug um ein Portrait auszuleuchten?
lG Klaus
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Jimmy
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« Antworten #8 am: 03. Juni 2015, 18:17:04 »

Ist das LED Licht auch kräftig genug um ein Portrait auszuleuchten?

Werd's demnächst ausprobieren und Resultate zeigen.
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jimArt
Obelix10
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« Antworten #9 am: 15. März 2016, 19:57:25 »

Also ich setze LED bei Shootings gerade in der Stadt öfter ein. Wenn wir los ziehen um vor Graffitis oder Abends in Stadtteilen zu fotografieren nutze ich das LED Licht um Schatten auszublenden.
Im Technik Museum kann man damit auf Fahrzeugen herrlich Lichtpunkte setzen.
Ich habe ein LED Licht der günstigen Variante. Bin voll zufrieden.
Auf der Kamera selber habe ich es noch nicht verwendet. Immer entfesselt quasi...
Gruß
Torsten
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